Tourismus in Erfurt

Sehenswürdigkeiten hat die Stadt einige zu bieten. Eine ist der Dom St. Marien. Dieser ist der Nachfolgebau der Bischofskirche, die 742 von Bischof Bonifatius veranlasst wurde. Es befindet sich im mittleren Turm des Doms die „Gloriosa“, die größte freischwingende Glocke aus dem Mittelalter auf der Welt. Eine weitere sehenswerte Kirche ist die St. Severin Kirche. Sie ist eine gotische Kirche mit 5 Schiffen und zudem seit dem 12. Jahrhundert Stiftskirche einer Chorherren-Gemeinde.

Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Krämerbrücke, die längste Brücke in Europa, die durchgehend bebaut und bewohnt ist. Ursprünglich wurde sie aus Holz errichtet, jedoch 1325 aus Steinen wiederaufgebaut. Sie ist 120 m lang und hatte ursprünglich eine Bebauung von 62 schmalen Häusern, die man nun auf 32 gefasst hat. In den Häusern befinden sich heute kleine Läden, die Schmuck, Lauschaer Glas und handbemalte Keramik anbieten.

Eine mittelalterliche Synagoge ist die Alte Synagoge, die zudem die älteste in Europa ist, die noch vollständig erhalten ist. Der älteste Bauabschnitt wird auf 1100 datiert. Im Keller der Synagoge lagert der „Erfurter Schatz“, ein gotischer Schatzfund aus dem Jahr 1998, der wohl aus dem 13./14. Jahrhundert stammt. Zur Synagoge gehört ein rituelles Tauchbad, die mittelalterliche Mikwe. Diese entdeckte man 2007 bei einer Grabung.
Eine Stadtfestung ist die Zitadelle Petersberg, sie ist die einzige Festung in Mitteleuropa die aus dem Barock noch weitestgehend erhalten ist. Sie ist zudem das Spiegelbild der europäischen Festungsbaukunst.

Das Evangelische Augustinerkloster zu Erfurt ist eine weitere Sehenswürdigkeit und wurde um 1300 erbaut. Der wohl berühmteste Augustinermönch Martin Luther, trat hier im Juli 1505 ein. Daher gibt es im Kloster eine Dauerausstellung im Gedenken an Martin Luther und auch die „Lutherzelle“ kann bei einer Besichtigung besucht werden.

Am Fischmarkt kann man das Rathaus besichtigen. Dieses wurde 1870 – 1874 erbaut und beherbergt viele Wandgemälde die Szenen und Legenden aus Luthers Leben darstellen. Auch der Wohn- und Studienort Luthers von 1501-1505 kann besichtigt werden, die Georgenburse. Das damalige Studium fand in Bursen und Kollegien statt. Sie ist zudem eine Pilgerherberge und beheimatet eine Dauerausstellung über das Studium im Mittelalter.

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